Inhaber und Geschäftsführer Roland Klaus.
1/2 Inhaber und Geschäftsführer Roland Klaus.
Der Bau im Langfeld schreitet voran, wie ein Blick auf die Live-Cam zeigt. z.V.g.
2/2 Der Bau im Langfeld schreitet voran, wie ein Blick auf die Live-Cam zeigt. z.V.g.
12.11.2019 06:00

Trotz Nagelfluh zufrieden mit dem Baufortschritt

Im März erfolgte im Langfeld nach einer langen Planungsphase der Spatenstich für den Neubau der Garagen Neudorf-Grünegg AG (GNG). Da die Arbeiter während den Bauarbeiten auf felsigen Untergrund stiessen, liegt man aktuell rund vier Wochen hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Der Bezug ist nun im letzten Quartal 2020 geplant.

Bischofszellerstrasse Auf einer Fläche von 8'400 Quadratmetern entstehen im Langfeld für rund 25 Millionen Franken die neuen Verkaufsräume des seit über 70 Jahren in Gossau ansässigen Familienunternehmens. «Wir sind aktuell rund drei bis vier Wochen hinter dem Zeitplan, da die Arbeiter im Untergrund auf Nagelfluhgestein gestossen sind, was zusätzliche Bohrungen und Sprengungen notwendig machte», erklärt Geschäftsführer Roland Klaus. Das Gestein sei in den geologischen Voruntersuchungen nicht entdeckt, beziehungsweise das Ausmass zu optimistisch eingeschätzt worden. Der Nagelfluh, Sedimentgestein aus Gletscherablagerungen, bringe aber auch Vorteile. «Wir haben dank dem Gestein einen besseren Untergrund für den Bau», erklärt Klaus. Dank den guten Wetterbedingungen habe man ausserdem seit Sommer einen Teil des Rückstandes bereits aufholen können. «Es ist erfreulich, wie es vorwärts geht. Die Tiefgarage wird bald bezugsbereit sein und als Zwischenlager für Material dienen», so Klaus. Beim Rohbau fehle aktuell nur noch das oberste Stockwerk.

Bezug Ende 2020

Ob man letztlich den gesamten Rückstand werde aufholen können, hänge stark mit den Wetterbedingungen im bevorstehenden Winter zusammen. «Wenn es sehr kalt wird oder Schnee liegt, können die Arbeiten natürlich nicht fortgesetzt werden», erklärt Klaus. Grundsätzlich gehe man aber immer noch von einer Fertigstellung im kommenden Herbst aus. «Aber die offizielle Eröffnung ist anfangs 2021 geplant, denn sonst fällt der Umzug mitten in die Pneuwechselsaison. Und das ist immer eine strube Zeit, da die meisten Kundinnen und Kunden in der gleichen Zeitspanne auf die Winterreifen wechseln», erläutert der Geschäftsführer des Familienunternehmens. Die Planungen für den Umzug seien bereits am Laufen. «Wir werden diesen sicher nicht alleine stemmen können, sondern Umzugsprofis beiziehen, aber die Organisation muss intern erfolgen», erklärt Klaus. Das Ziel sei, möglichst ohne Unterbruch die Kundinnen und Kunden bedienen zu können. «Und das erfordert eine gute und genaue Organisation!» ⋌tb