Das Geheimnis beim Putzen: Oft, aber nicht zu oft
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14.11.2019 07:57

Zahnfleischentzündung – wie Sie die Zahnerkrankung erkennen und was Sie dagegen tun können

Die Zahnfleischentzündung, in der Fachsprache Gingivitis genannt, gehört mit Karies zu den häufigsten Erkrankungen der Zähne. Dabei handelt es sich um eine Infektion des Zahnfleisches. Eine Gingivits kann entweder akut oder chronisch sein. Vor allem in letzterem Fall ist eine Behandlung zu empfehlen.

Zumal eine Gingivitis im schlimmsten Fall zu einer Parodontitis führen kann. Daher wollen wir uns näher damit befassen, wie Sie die Zahnerkrankung erkennen und was Sie am besten dagegen tun.

Ursachen und Diagnose einer Zahnfleischentzündung

Die häufigste Ursache einer Zahnfleischentzündung ist mangelnde Mundhygiene. Das liegt daran, dass sich Krankheitserreger in der Mundhöhle vermehren können. Sie ernähren sich von Nahrungsresten und bilden einen Biofilm auf den Zähnen. Dieser Biofilm wird als bakterielle Plaque bezeichnet und schützt die Bakterien weitgehend vor dem eigenen Immunsystem. Dadurch, dass die Bakterien Säuren bilden, wird das Zahnfleisch angegriffen. Auf diese Weise wird die Entzündungsreaktion hervorgerufen. Ist das Zahnfleisch gerötet oder geschwollen, können das Hinweise auf eine Zahnfleischentzündung sein. Dasselbe gilt dann, wenn es beim Zähneputzen zu Blutungen kommt.

Nicht immer können Sie eine Zahnfleischentzündung auf diese Weise erkennen. Der Grossteil der Menschen, die an einer Gingivitis leiden, wissen nicht einmal davon. Daher sind regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt empfehlenswert. Neben mangelnder Mundhygiene gibt es auch weitere Faktoren, die zu einer Zahnfleischentzündung führen können. Ironischerweise ist nicht nur mangelnde Mundhygiene, sondern auch übermässige Mundhygiene ein Risikofaktor. Wer seine Zähne zu intensiv putzt, ist anfälliger für eine Zahnfleischentzündung. Das liegt daran, dass es auf diese Weise zu Verletzungen kommen kann. Bakterien können sich dann in den Wunden ansiedeln und von dort aus eine Entzündung auslösen. Neben den beiden genannten Faktoren kann eine Gingivitis auch durch Krankheiten hervorgerufen werden. Am besten Sie informieren sich in unserem Gesundheitsmagazin darüber.

Behandlung einer Zahnfleischentzündung

Wenn Sie den Verdacht haben an einer Zahnfleischentzündung zu leiden oder eine solche durch den Zahnarzt festgestellt wurde, sollten Sie eventuell eine Behandlung in Erwägung ziehen. Andernfalls kann die Krankheit chronisch werden oder gar zu einer Paradontitis führen. In erster Linie sollten Sie sich für einen erfahrenen Zahnarzt entscheiden, der Erfahrung bezüglich solcher Behandlungen hat. Eine potentielle Anlaufstelle finden Sie unter anderem hier. Auf der Seite können Sie sich zwischen mehr als 30 ausgebildeten Zahnärzten entscheiden. Dabei haben Sie sogar 10 Jahre Garantie auf Zahnersatz.

Sobald Sie einen passenden Zahnarzt gefunden haben, können Sie mit der Behandlung beginnen. Tatsächlich ist eine Solche nicht immer notwendig. Manchmal reicht es aus die Zähne sorgfältig zu reinigen und ein paar Tage abzuwarten. Womöglich klingt die Krankheit dann von selber wieder ab. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Zahnarzt eine gründliche Reinigung durchführen. Dabei beseitigt er auch Beläge, die für den Patienten nur schwer zugänglich sind. Anschliessend werden die Zahnflächen sanft poliert. Das erschwert eine Wiederansiedlung der Bakterien. Falls das Zahnfleisch bereits stark angegriffen wurde, ist gegebenenfalls eine Therapie erforderlich.