Die ersten Arbeiten am roten Platz sollen noch in diesem Monat beginnen. Archiv
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St. Gallen, Schweiz, 13. Juli 2018 - Beat Rietmann, dipl. Bauingenieur ETH, Stadtingenieur, Bahnhof St. Gallen.
2/2 St. Gallen, Schweiz, 13. Juli 2018 - Beat Rietmann, dipl. Bauingenieur ETH, Stadtingenieur, Bahnhof St. Gallen.
13.08.2019 07:00

Bauarbeiten am roten Platz

Auf dem roten Platz, der als Charakteristikum der Stadt St.Gallen gilt, werden im August Bauarbeiten beginnen. Der empfindliche Granulatbelag soll renoviert werden. Dazu wird die oberste Schicht ersetzt.

Erneuerung Noch in diesem Monat sollen Bauarbeiten am bekannten roten Platz beginnen. «Der Entscheid für die Instandstellung war ein gemeinsamer mit der Raiffeisen Bank», erklärt Beat Rietmann, Stadtingenieur. Wie er sagt, sei dieser Entscheid einerseits aufgrund der diversen Belagsschäden, andererseits auch aufgrund der verschiedenen Werkleitungsaufgrabungen gefällt worden.

Stadt trägt 40 Prozent der Kosten

Die Kosten für die Instandstellung sind mit rund 800'000 Franken vor᠆angeschlagen. Davon habe die Stadt gemäss Vereinbarung mit Raiffeisen rund vierzig Prozent zu tragen. Die restlichen sechzig Prozent sollen von der Bank übernommen werden.

«Es handelt sich um eine reine Instandstellung»

Am roten Platz soll nichts verändert werden. «Bei den anstehenden Arbeiten handelt es sich um eine reine Instandstellung der obersten von drei Granulatschichten», so Rietmann. Die beschädigte Schicht von rund drei Millimeter Stärke soll abgefräst und wieder neu aufgebracht werden.

Die gemachten Erfahrungen aus der vergangenen Nutzungszeit sollen in das Projekt fliessen und zur optimalen Instandsetzung des sensiblen Belages beitragen.

Empfindlicher Belag

Ein Granulatbelag, wie er im Bleicheli besteht, sei in keiner Weise mit einem gewöhnlichen Asphaltbelag zu vergleichen, sagt der Stadtingenieur. Er sei um einiges empfindlicher. «Eine entsprechende Sorgfalt bei der Nutzung ist deshalb angebracht.»

Die Zu- und Wegfahrten sollen trotz Bauarbeiten weitestgehend bestehen bleiben. Darauf habe man in der Planung geachtet und den Bauablauf enstprechend gewählt. Es sei jedoch mit gewissen Einschränkungen zu rechnen, wie Stadtingenieur Rietmann sagt.

Von Rebecca Schmid