Jeden ersten Donnerstag im Monat lädt das Skin Deep Art zum Shop Clubbing. lm
1/3 Jeden ersten Donnerstag im Monat lädt das Skin Deep Art zum Shop Clubbing. lm
Pele Brunner und Pascal Elser gemeinsam im Skin Deep Art.
2/3 Pele Brunner und Pascal Elser gemeinsam im Skin Deep Art.
Pascal Elser, Geschäftsführer Skin Deep Art
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13.11.2019 00:00

Der etwas andere Kundenservice

Jeden ersten Donnerstag im Monat lädt das Skin Deep Art Tattoo und Piercing St.Gallen zu einem Feierabend Clubbing im Shop ein. Man kann sich gratis stylen lassen oder einen speziellen Tequila kosten. Durch den Event möchte Skin Deep Art den Kunden etwas Einzigartiges bieten.

Tattoo und Piercing «Wir wollen mit unserem Shop ein wenig andere Wege gehen, um unsere Kundinnen und Kunden zu begeistern», sagt Pascal Elser, Geschäftsführer des Skin Deep Art Tattoo und Piercing in St.Gallen. Rabattschlachten seien nicht die Art und Weise, die zum Geschäft passen würden. Deshalb habe er im Frühjahr dieses Jahres seine Idee von einem Shop Clubbing umgesetzt. «Man kann immer am ersten Donnerstag im Monat nach Feierabend bei uns vorbeischauen und den Abend geniessen.»

Eine Vertrauensbasis schaffen

Und geniessen ist wohl das richtige Wort. Wer möchte, kann sich von Jean-Marie Cannazza Coiffure St.Gallen die Haare stylen oder sich von JAVA cosmetics mit einer Handmassage oder Gesichtsmassage verwöhnen lassen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. «Für den Getränkeausschank sorgen die Mitarbeiter von der Torpedo Bar und wer etwas ganz Speziellen probieren möchte, kann beispielsweise die verschiedenen Tequilasorten der Pro Table GmbH versuchen», so Elser über die Angebote des Events. Vor dem Geschäft gibt es von der Risotteria am Bohl auch etwas für den Hunger.

Der Event scheint Anklang zu finden. «Immer mehr Geschäfte wollen mit uns zusammenarbeiten, aber wir wollen in einem übersichtlichen Rahmen bleiben. So fühlen sich die Leute wohl und man bleibt im Gespräch», sagt Elser, der auch in Hamburg noch ein Geschäft führt. Der Rücklauf sei nicht in Zahlen messbar, aber es gehe dabei vor allem darum, ein Image zu vermitteln, zu Netzwerken und eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Tätowieren als Leidenschaft

Dem stimmt auch Pele Brunner zu, von dem Elser das Geschäft im Februar dieses Jahres übernommen hat. Brunner hat Skin Deep Art vor fast 20 Jahren gegründet und aufgebaut. «Seither habe ich immer Vollgas gegeben und das Geschäft weiter ausgebaut. Zeitweise hatte ich auch noch eine Filiale in Bern», erzählt der Gründer. Doch das Tätowieren sei immer seine Leidenschaft gewesen und deshalb habe er sich entschieden, die Geschäftsleitung abzugeben. «Ich wollte mich wieder mehr dem Zeichnen widmen und die Kundennähe mehr ins Zentrum rücken», sagt er weiter.

Als er vor rund 25 Jahren mit dem Tätowieren begann, habe er noch nicht gewusst, dass dies sein Traumjob sei. «Es war ein spannendes Business, dass erst gerade am aufkommen war. Es gab damals vielleicht zwei oder drei Tätowierer in der Stadt», erzählt Brunner. Mittlerweile habe sich das Geschäft verändert, das sei aber auch das Spannende. «Bei uns schauen Leute jeden Alters, jeder Berufsgruppe und jeder sozialen Schicht vorbei. Es macht die Arbeit täglich aufs Neue interessant.»

Von Ladina Maissen