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Roland Rino Büchel.
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13.11.2019 07:00

Interview mit Kandidat Roland Rino Büchel

Sie werden vom «Blick» als Favorit für das Nationalratspräsidium gehandelt. Warum wollen Sie trotzdem in den Ständerat?

Roland Rino Büchel: Es gibt einen klaren Grund: Der Nationalratspräsident stimmt im Rat nicht ab. Das Amt des «höchsten Schweizers» mag der Traum vieler Parlamentarier sein. Ich denke, dass es den Menschen im Kanton St. Gallen mehr bringt, wenn ich politisch wirklich aktiv sein kann. Am 20. Oktober gab es sowohl im National- als auch im Ständerat einen massiven Linksrutsch. Fakt ist: Grün und Rot stimmen in Bern deckungsgleich ab. Geht es nach der SP um Paul Rechsteiner, dann werden bald schon neue Steuern und Abgaben auf uns herunterprasseln.

Denken Sie, dass das den Wählern nicht bewusst war?

Wer kein massiv teureres Benzin und Heizöl will, wer genug von übertriebener staatlicher Bevormundung hat, der reagiert in diesem zweiten Ständeratswahlgang.

Wieso wird das Portemonnaie der Menschen weniger belastet, wenn Sie im Ständerat sitzen?

Ich garantiere Ihnen meinen vollen Einsatz gegen die folgenden Mehrbelastungen: 12 Rappen pro Liter Benzin, 29 Rappen pro Liter Heizöl, 30 bis 120 Franken pro Flug, 500 Franken pro Abflug (auch vom Flughafen Altenrhein aus). Paul Rechsteiner und seine Partei wollen all das und noch weit mehr.

Rechsteiner gilt doch als eingemitteter Sozialdemokrat.

Unsinn! Gemäss NZZ stimmt er im Ständerat so ab, wie die beiden Juso-Jungspunde Wermuth und Molina im Nationalrat. Er hat einen Wert von minus 9.4, bei einer Skala von plus 10 bis minus 10! Linksaussen Rechsteiner oder der bürgerliche Büchel? Das ist die Frage am 17. November. pd