Sogenannter "Fingerfood". z.V.g.
1/1 Sogenannter "Fingerfood". z.V.g.
06.11.2019 00:00

Mangelernährung im Alter

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Mangelernährung weltweit als die grösste Bedrohung für die Volksgesundheit ein. Auch in der «reichen» Schweiz. Das Risiko für eine Mangelernährung steigt im Alter.

Beim Eintritt ins Pflegeheim wird oft eine Mangelernährung festgestellt, entstanden durch veränderte Nahrungsaufnahme. Zudem trinken viele ältere Menschen zu wenig. Die Folgen sind unter anderem ein reduzierter Allgemeinzustand und erhöhte Krankheitsanfälligkeit. Im Pflegeheim St.Otmar werden deshalb alle Bewohnende auf Mangelernährung überprüft. Liegt eine solche vor, werden entsprechende Massnahmen mit dem Pflegepersonal und der Küche koordiniert.

Es steht ein abwechslungsreiches Verpflegungsangebot zur Verfügung, welches individuelle Wünsche von Bewohnenden berücksichtigt. Bei einer Nahrungsmittelintoleranz oder Allergien erhalten betroffene Personen eine entsprechende Diät. Grundsätzlich soll die Freude am Essen erhalten und gefördert werden. Gemeinsames Essen in vertrauter Umgebung und Gesellschaft fördert die Nahrungsaufnahme und verstärkt Gefühle wie Zugehörigkeit und Geborgenheit. Darum stellt das Pflegeheim St.Otmar moderne und gemütlich eingerichtete Esszimmer zur Verfügung.

Individuell betreut

Die individuellen Vorlieben und Abneigungen der Bewohnenden sind erfasst, dokumentiert und in der Menüplanung berücksichtigt. Manchmal wird auch Ergänzungsnahrung angeboten. Bei Menschen mit Demenz wird bei Bedarf eine «Essbiografie» erfasst, um besser auf die individuellen Gewohnheiten einzugehen. Sie benötigen besondere Rahmenbedingen und Kostformen wie z.B. «Fingerfood». Sehr wichtig ist zudem der regelmässige Austausch mit den Angehörigen.