14.01.2020 15:42

Veloinfrastrukur wird vorangetrieben

Der Stadt ist es ein Anliegen, den Ausbau der Veloinfrastruktur voranzutreiben. Deshalb informierte sie über den Stand der Arbeiten. Unter anderem wurde bekannt, dass auf den Veloweg an der Ruckhalde verzichtet wird.

Mobilität Die Grundideen der städtischen Velopolitik sind im Richtplan verankert und damit sind hat sich der Stadtrat wichtige Ziele gesetzt: Der Anteil des Velos an den gesamthaft zurückgelegten Strecken soll von gut drei auf über sechs Prozent verdoppelt werden. Mehrere kleine bis mittelgrosse Projekte für eine verbesserte Veloinfrastruktur wurden in den vergangenen Jahren bereits verwirklicht. So beispielsweise die beiden Velostationen bei der Fachhochschule St.Gallen (FHS) und der Hauptpost, die mit Schliessfächern und Pumpstationen ausgestattet sind. Auch die Querung der Geltenwilenstrasse bei der Leonhardsbrücke zählt zu diesen wichtigen Realisierungen, wie Stadtingenieur Beat Rietmann an der Medieninformation erläutert. Ausserdem konnte der früher lückenhafte Radstreifen auf den beiden Hauptachsen (Rorschacher und Zürcher Strasse) verbessert werden, sodass er heute praktisch durchgehend besteht.

Verhältnis Kosten und Nutzen stimmt nicht

Ein weiteres grosses Projekt ist bereits fertig geplant: Die provisorische Veloverbindung von der Oberstrasse ins Riethüsli über die Ruckhalde. Der Stadtrat will jedoch von einer Verwirklichung vorläufig absehen, denn das Provisorium würde einschliesslich Landerwerb rund drei Millionen Franken kosten. Dies ist für den Stadtrat zu viel und nicht sinnvoll, da es bei der Überbauung des Hangs in wenigen Jahren allenfalls wieder verlegt werden müsste.

Leuchtturmprojekte stehen bevor

Weitere sogenannte Leuchtturmprojekte sind in der Vorbereitung. So beispielsweise ein kombinierter Geh- und Radweg entlang der St.Josefen-Strasse oder der Ersatz der Passerelle Oberstockenweg neu mit Veloangebot (siehe dazu Seite 30).

lm