Nachdem das Expo-Projekt Ostschweiz/Bodensee gescheitert ist (unser Bild als Ideenskizze), wollen zehn Städte, darunter St.Gallen, eine gemeinsame Landesausstellung, die  "Nexpo", durchführen.
z.V.g.
1/1 Nachdem das Expo-Projekt Ostschweiz/Bodensee gescheitert ist (unser Bild als Ideenskizze), wollen zehn Städte, darunter St.Gallen, eine gemeinsame Landesausstellung, die "Nexpo", durchführen. z.V.g.
12.11.2019 05:30

Weiterer Beitrag an die «Nexpo»

Einen Beitrag von 120‘000 Franken für die Fundierungsphase 2020 bis 2022 der Landesausstellung «Nexpo» beantragt der St.Galler Stadtrat dem Stadtparlament. Diese Phase dient der inhaltlichen und organisatorischen Weiterentwicklung.  Mit der «Nexpo» könne St.Gallen seine Beziehungen zu anderen Kommunen verstärken, argumentiert der Stadtrat.

Dezentral Die Stadtpräsidien der zehn grössten Schweizer Städte (Zürich, Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St.Gallen und Winterthur) gründeten vor drei Jahren die Interessengemeinschaft «Zehn Städte für eine Landesausstellung» (IG) und lancierten die Idee einer gemeinsamen Landesausstellung. Gestützt auf einen eingeladenen Wettbewerb beauftragter die IG im Mai 2017 Juri Steiner & Partner eine Projektskizze zu erarbeiten, die die Idee einer gemeinsamen Landesausstellung der Städte auf ihre Tragfähigkeit hin prüft und sie inhaltlich, formal und konzeptionell vertieft. Zur Entwicklung der Projektskizze haben in allen zehn Städten Workshops stattgefunden. Die Umsetzung und Vorbereitung folgen ab 2023 mit dem Höhepunkt der Durchführung im Jahr 2028.

Die «Nexpo» wird dezentral durchgeführt. Sie soll kulturelle Initiativen schweizweit verbinden. Sie stellt die Frage nach der Schweiz im 21. Jahrhundert und dem zukünftigen Zusammenleben.  Würde sich gemäss Stadtrat St.Gallen nicht beteiligen, wäre die ganze Ostschweiz inexistent. Die östlichste Stadt wäre Winterthur. Ein Merkmal der Ausstellung soll eine Entdeckungsreise nach Wahrzeichen der Schweiz von morgen sein.

Das Konzept der «Nexpo» baut grösstenteils auf bestehenden Infrastrukturen auf und führt nicht zu grossen Investitionen in neue Bauten. Die Initianten gehen aufgrund des derzeitigen Planungsstands von Kosten von rund 620 Millionen aus, wobei eine nennenswerte Mitfinanzierung vom Bund erwartet wird. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Anteil der Stadt St.Gallen an den Gesamtkosten auf 2,17 Millionen beläuft.  ⋌we